13.05.2016

Familienunternehmen sind im Vorteil

Peter Gerner_CEO Heiztechnik_Hoval

Das liechtensteinische Unternehmen Hoval hat mit ähnlichen wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen wie Schweizer Firmen. Welche Massnahmen dagegen ergriffen wurden, erläutert Peter Gerner, CEO Heiztechnik der Hoval Gruppe. 

Haustech: Hoval sieht sich als «technologieverliebten Premium-Anbieter» im Heizungs-, Lüftungs- und Kühlungsbereich. Wie schwierig ist es, ein anspruchsvolles Niveau im heutigen wirtschaftlichen Umfeld zu halten? 

Peter Gerner: Bei der Breite unserer Produktpalette ist es sicherlich eine Herausforderung, technologisch immer die Nase vorne zu haben. Unseren technologischen Vorsprung haben wir in den vergangenen Jahren bewiesen und diesen Weg wollen wir weiter verfolgen. Unsere Vision ist, dass wir unseren Kunden über den ganzen Lebenszyklus der Produkte hinweg einen Mehrwert bieten wollen.
Bei einem Premium-Anbieter geht es nicht nur um das einzelne Produkt. Wir bieten den Mehrwert vor allem mit einer intelligenten Systemlösung. Diese benötigt eine intelligente Steuerungs- und Regelungstechnik, in die wir in den vergangenen Jahren sehr hohe Summen investiert haben. Wir haben eine Plattform entwickelt, die uns auch in Zukunft sehr viele Möglichkeiten bieten wird.
Neben intelligenten Entwicklungen muss ein Premium-Anbieter eine sehr grosse Beratungskompetenz besitzen. Unser Team ist in der Lage, auch sehr komplexe Aufgaben zu lösen. Nicht zuletzt ist unser Service kompetent und flächendeckend sehr gut aufgestellt. Die Summe aus all diesen Komponenten macht meiner Meinung nach einen Premium-Anbieter aus. Wodurch der Unterschied zu einem Anbieter im Tiefpreissegment resultiert. Eine Heizung oder Lüftung ist ja auch eine langfristige Investition. Der Käufer will Qualität und Sicherheit, was auch Schweizer Werte sind. Und diese prägen uns. Schlussendlich sind wir davon überzeugt, auch bei aller Preissensitivität, dass der Schweizer Kunde ein Produkt will, das über eine gewisse Zeit einen Mehrwert bietet.

Ist es für ein Familienunternehmen einfacher, wirtschaftlich härtere Zeiten zu meistern? 
Ich denke schon, da man einen langfristigen Erfolg anstrebt. Im Gegensatz zu einem börsenkotierten Unternehmen hat man nicht den kurzfristigen Gewinn im Fokus. Zudem sind wir solide finanziert, Hoval besitzt eine Eigenkapitalquote von über 50 Prozent. Das ermöglicht uns, einen anderen Horizont zu haben. Unsere Firma strebt einen langfristigen und nachhaltigen Erfolg an.

Lässt sich so eine schwache Konjunktur überstehen? 
Definitiv. Wenn ich unseren Verwaltungsratspräsidenten Peter Frick als Beispiel nehme, der seit über 50 Jahren in der Firma ist, dann hat er sicherlich bereits einige wirtschaftlich turbulente Zeiten überstanden. Das ist das schöne, dass viele Mitarbeitende schon lange in der Firma tätig sind. Ich bin auch bereits seit fast 20 Jahren bei Hoval beschäftigt. Das alles spricht gegen eine kurzfristige Denkweise.

Auch die Mitarbeitenden werden in angespannten Zeiten ihr Bestes für den Arbeitgeber leisten. Weil sie wissen, dass die Firma sie nicht fallen lässt. 
Das ist ein ganz zentraler Punkt. Ich sage immer, wir sind eine grosse Familie und kein grosser Konzern. Und das ist etwas ganz Wesentliches. Die Werte, die von unserem Verwaltungsratspräsidenten vorgelebt werden, sind enorm wichtig. Wir sind deswegen kein Unternehmen, das nicht fordert. Wir fordern sogar sehr viel. Auf der anderen Seite besitzen wir eine sehr faire Art, mit Menschen umzugehen. Das ist in diesem Kontext wichtig. Auch für uns hat der 15. Januar 2015, mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses, sicherlich einen Einschnitt bedeutet. Aber in unserer Kultur redet man mit den Menschen, um gemeinsame Lösungen zu finden.

Menschenlogo

Der Hauptsitz von Hoval befindet sich in Liechtenstein. Ist eine Firma, die in Europa produziert, noch wettbewerbsfähig?

Die europäischen Länder sind sehr unterschiedlich aufgestellt. Hoval besitzt seit über 10 Jahren in der Slowakei eine Produktionsstätte. In Österreich produzieren wir Wärmepumpen, wir fertigen aber auch in Deutschland und England. Zudem besitzen wir eine Produktionsstätte in China, in die wir investieren und die wir momentan ausbauen. Dort wird ausschliesslich für den asiatischen Markt produziert. Wir haben nicht vor, in China Produkte für den europäischen Markt herzustellen.
Wenn ich nochmals auf Liechtenstein zurückkommen darf: Wir haben ganz bewusst die Produktionsstätte in der Slowakei aufgebaut. Die Motivation dafür war dazumal noch nicht der Währungsdruck. Wir konnten für die manuelle Schweisstätigkeit nicht genügend qualifiziertes Personal finden und natürlich war ein Preisvorteil mit ausschlaggebend. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch in Liechtenstein zu produzieren, dies jedoch hochautomatisiert. Die automatisierten Tätigkeiten in Kombination mit einer motivierten, qualitätsbewussten und flexiblen Arbeitnehmerschaft sorgen dafür, dass wir auch in Vaduz wettbewerbsfähig produzieren können.

Hoval besitzt auf der ganzen Welt Niederlassungen. In welchen Ländern steigt die Nachfrage oder nimmt sie ab?
Generell kann man sagen, dass in den vergangenen Jahren in europäischen Ländern wie England und Italien eine schwierige Baukonjunktur herrschte. In der Schweiz war die Situation in den letzten Jahren sehr gut. Sie hat sich aber jetzt etwas abgeschwächt.
Für die kommenden Jahre sehen wir in Europa eine steigende Nachfrage voraus, vor allem in Deutschland. Auch in Osteuropa bemerken wir eine Erhöhung der Nachfrage sowie im chinesischen Markt. Dort ist der Markt einfach unglaublich gross, auch bei einem tiefen Wachstum existiert dort ein gigantischer Markt. Wir gehen davon aus, dass der Gas-Preis in den nächsten Jahren in China steigen wird. Damit erhalten innovative Technologien, wie unsere Brennwerttechnologie, eine grössere Bedeutung – was für uns dann wiederum interessant sein wird.

Mit China verbindet man eher billige Produkte. Ist es für Hoval nicht schwierig, dort erfolgreich zu sein?
Sie müssen sich vorstellen, dass eine Nische in China ein riesiger Markt sein kann. Wir können sicherlich nicht den ganzen Markt abdecken, aber es gibt genü- "In China kann eine Nische ein riesiger Markt sein." gend Möglichkeiten für uns. In China sind wir nicht im Kleinkessel-Geschäft tätig. Wir spielen unsere Kompetenzen bei den grossen Anlagen aus. Dort ist die Wirtschaftlichkeit auch mehr gegeben als im kleineren Leistungsbereich. Und dann gibt es auch noch eine internationale Klientel, die Wert darauf legt, ein internationales, zum Teil importiertes Produkt zu verwenden. Aber auch unsere chinesische Firma produziert gemäss unseren europäischen Qualitätsstandards.

War es für Hoval schwierig, sich in China zu etablieren?
Hoval ist seit fast dreissig Jahren in China tätig. Unser Exportmanager, der Schweizer Walter Tschanz, hat in China sehr viel Aufbauarbeit geleistet und auch viele Leute ausgebildet. Früher haben wir nur importiert und mit Partnern zusammengearbeitet. Seit über zehn Jahren produzieren wir teilweise vor Ort und bauen die Produktion sukzessive mit chinesischen Mitarbeitenden und einem chinesischen Geschäftsführer weiter aus. Die Entwicklung ist positiv und wir erwarten, dass sie so weitergeht.

StandortVaduz_IMG_1142_klein_RGB

Hoval besitzt auf der Welt 16 Niederlassungen. Wie selbstständig agieren diese?
Wir haben eine Gruppenleitung, die aus drei Personen besteht: Richard Senti als Finanzchef, Fabian Frick ist verantwortlich für die Klimatechnik und die neuen Märkte und ich bin zuständig für die Heiztechnik und die fünf traditionellen Märkte in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und England. Die Gruppenleitung koordiniert die Märkte, die Vertriebsleiter der traditionellen Märkte kommen auch alle sechs Wochen in Vaduz zusammen. Unsere Positionierung in den verschiedenen Ländern ist allerdings unterschiedlich. In der Schweiz, in Österreich und teilweise in Deutschland sind wir auch stark im Wohnbau und Kleinkessel-Geschäft engagiert, in anderen Ländern sind wir nur im grösseren Leistungsbereich tätig.

Ist der Schweizer Markt auch eine Art Testmarkt für andere Länder?
Der Schweizer Markt ist für uns ein sehr wichtiger Markt. Zum einen ist es unser grösster Markt und unser Heimmarkt. Die Schweiz ist zum anderen ein sehr innovatives Land. Wenn wir beispielsweise 40 Jahre zurückschauen, als die ersten Wärmepumpen in der Schweiz zum Einsatz kamen, fristeten sie in anderen Ländern noch ein Schattendasein. Dadurch erhielten wir auch einen Erfahrungsvorsprung, der uns in anderen Ländern wieder zugute kam. Ein anderer wichtiger Markt für uns ist Österreich, in dem Biomasse schon seit vielen Jahren eine grosse Rolle spielt.

In den vergangenen Jahren wurden von Hoval Firmen übernommen. Welche Kriterien sind bei Ihnen für eine Übernahme ausschlaggebend?
Grundsätzlich müssen die Firmen in unsere Strategie passen und entweder einen Beitrag zu unserer Wachstumsstrategie leisten oder wesentliche Synergien bieten. Ferner müssen auch die finanziellen Kennzahlen stimmen. Zudem legen wir grossen Wert auf den kulturellen Hintergrund. Eine Firma muss zu unserer Kultur passen, was nicht immer offensichtlich ist. Daher scheitern viele Fusionen.

Wie findet man heraus, ob die Kultur passt?
Eine Übernahme ist ein Prozess. In den gemeinsamen Gesprächen findet man heraus, wie eine Firma tickt. Focus Peter Gerner (48) hat an der HSG in St. Gallen Wirtschaft studiert. Nach seinem Studium war er zuerst in Zürich tätig, bevor er 1996 in seine Heimat Liechtenstein zurückkehrte. Von 1996 bis 2002 war er bei Hoval für die Bereiche Finanzen und Dienste zuständig. Seit 2002 ist Gerner CEO Heiztechnik der Hoval Gruppe. Markt Bei Hoval haben wir eine spezielle Kultur, die eine unserer grössten Werte darstellt. Wenn eine Firma sehr kalt und anonym ist, wird es wahrscheinlich schwierig werden, sich in unsere familiär geprägte Kultur zu integrieren.

Hoval kann Referenzen wie den Buckingham Palace, den Apostolischen Palast im Vatikan oder das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa, aufführen. Wie kommt man an solche Projekte?
Grundsätzlich muss man sagen, dass dies die schönsten Komplimente sind, die eine Firma erhalten kann. Bei diesen Projekten muss einfach alles klappen. Der Preis ist zwar ein wichtiges Attribut, aber man muss 100-prozentiges Vertrauen haben, die besten Berater, einen Top-Service und ein Produkt, auf das ich mich absolut verlassen kann. Wir haben international eine sehr renommierte Liste mit Referenzen. Das ist der schönste Beweis für unsere Kompetenzen.

Mit diesen Referenzen treten Sie aber nicht sehr offensiv in der Öffentlichkeit auf.
Grundsätzlich ist es eine gewisse Bescheidenheit, die mit der Mentalität im Alpenraum zusammenhängt.

Und wie kommen solche Projekte zustande?
Als Beispiel nenne ich Hoval England, die dort im grossen Leistungsbereich einen wesentlichen Marktanteil besitzt und im Beratungsbereich absolut top ist. Wenn ein anspruchsvolles Projekt realisiert werden soll, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Verantwortlichen mit Hoval Kontakt aufnehmen, relativ hoch. Hoval ist seit den 60er-Jahren in England vertreten und hat sich in dieser langen Zeit eine hohe Reputation aufgebaut.Uns
ist es eigentlich recht, wenn Hoval in jedem Land eine lokale Gesellschaft ist. Hoval ist in England eine englische Firma und wird als solche wahrgenommen. Wir besitzen das "Royal Warrant to HM The Queen", das pro Branche nur einmal vergeben wird und dürfen auch das Wembley-Stadion beheizen, auf das die Engländer sehr stolz sind.

Buckingham Palace

Sie haben die Elektronik erwähnt, die bei Hoval entwickelt wurde. Ist dieses Know-how intern aufgebaut worden?
Im Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik haben wir in den letzten Jahren die grössten Investitionen getätigt. Wir haben uns vor Jahren entschieden, dass wir in diesem Bereich Kompetenzen aufbauen wollen. Für unsere Verhältnisse sind sehr grosse Beträge investiert worden, damit die Plattform "TopTronic E" entwickelt werden konnte.
Parallel dazu haben wir für Fernwärme eine ganze Leittechnik aufgebaut, die ebenfalls bei uns im Haus konzipiert wurde. Natürlich haben uns dabei auch externe Partner unterstützt, die eigentlichen intelligenten Entwicklungen stammen aber von Hoval.

Wo wird diese gefertigt?
Unsere Kompetenz ist nicht die Fertigung von Steuerungs- und Regelungskomponenten, sondern liegt bei der Entwicklung von Soft- und Hardware. Bei den Wärmepumpen zum Beispiel ist sehr viel Intelligenz erforderlich. Das ganze Verhalten einer Wärmepumpe muss man kennen, dort liegt unser Know-how.
Bei der “TopTronic E”, der neuesten Entwicklung, haben wir ein durchgehendes System mit einem Hoval-CAN-Bus, der alle Komponenten miteinander vernetzt. In allen Wärmeerzeugern befindet sich die gleiche Steuerungs- und Regelungstechnik. Wir tauschen Daten untereinander wie auch über die Cloud aus und sind onlinefähig. Die Wetterprognose ist integriert, damit kann ein Wärmeerzeuger rechtzeitig auf Wetterveränderungen reagieren, was vor allem in puncto Effizienz und Komfort wichtig ist. Das ist erst der Anfang des Prozesses in eine digitale Zukunft.

Die Digitalisierung macht also auch vor Hoval nicht halt?
Wenn man beispielsweise unsere Gas- oder Ölbrennwertkessel nimmt, kann die Effizienz dieser Produkte physikalisch nicht mehr wesentlich gesteigert werden. Allenfalls sind in der Kompaktheit der Geräte oder der Einbindung ins System noch einige Verbesserungen möglich. Bei der Intelligenz ist allerdings noch sehr viel Potenzial vorhanden.

Die Verwendung von fossilen Brennstoffen wird zunehmend kritisch hinterfragt. Welche Antwort können Sie als Hersteller darauf geben?
Hoval besitzt ein sehr breites Sortiment. Ich denke, im internationalen Vergleich gibt es kaum einen Hersteller, der einen so grossen Umsatzanteil von Wärmeerzeugern mit Alternativenergie erzielt. Tatsache ist, dass diese Wärmeerzeuger teurer sind als die Wärmeerzeuger mit fossiler Energie. Und mit dem aktuellen Preis von Erdöl ist die Wirtschaftlichkeit nicht einfach. Das ist eine Tendenz, die wir kaum beeinflussen können. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit entscheidet der Kunde sehr oft, ob er Alternativenergie einsetzt oder nicht.
Es gibt heute auf politischer Ebene einige Bewegungen in Europa, speziell in Deutschland und der Schweiz mit den MuKEn. Ich denke schon, dass durch diese Bemühungen sich ein grösserer Trend in Richtung Alternativenergien abzeichnen wird. Ich muss aber auch sagen, dass ich dabei ein bisschen Bedenken habe, dass die Sanierungswilligkeit zurückgeht. Es besteht ja meist kein Zwang zur Sanierung, aber die Sanierung wird teurer. Das könnte sich negativ auf das Sanierungsgeschäft auswirken. International gesehen wird die Gas-Brennwerttechnik noch sehr lang dominieren. Auch dort muss man vielleicht ein bisschen weiterdenken. Ich habe von deutschen Energiekonzernen gehört, dass sie einen erheblichen Anteil von Biogas ins Netz einspeisen wollen. Womit ein normaler Gaskessel die neuen Vorschriften in Deutschland wieder erfüllen kann.
Der Einsatz von Öl wird sukzessiv zurückgehen. Wenn man im Sanierungsbereich auf die Kosten achtet, kann es sein, dass Öl noch seine Berechtigung hat, in Kombination mit Solar beispielsweise.

Ist nicht auch der Preis für den Kunden ausschlaggebend?
Gerade beim heutigen Ölpreis greift der Eigentümer im Sanierungsfall, der ¾ unseres Geschäfts darstellt, oft zu einer Ölheizung. Es ist fast schon ein bisschen naiv, wenn man davon ausgeht, dass alle auf Alternativenergie umstellen werden. Und wenn man die MuKEn richtig liest, ist es ja auch nicht immer zwingend erforderlich. Ich bin wirklich gespannt, wie die Entwicklung dort voranschreitet. Schlussendlich muss man sich fragen, ob es besser ist, wenn der Kunde gar nichts macht oder einen Brennwertkessel in Kombination mit einer Solaranlage einsetzt.

Welche Chancen sehen Sie im Bereich Fernwärme?
Vor sieben Jahren haben wir strategisch entschieden, dass wir in das Thema einsteigen. Fernwärme ist ein Projektgeschäft und erfordert extrem viel Know-how. Wir haben sehr viel Erfahrung sammeln können und viel Geld investieren müssen, damit wir an dem Punkt angelangt sind, wo wir uns heute befinden. In der Produktion haben wir ein Joint Venture aufgebaut und können dadurch heute fast jede Art von Übergabestation bauen. Fernwärme zu verkaufen, ist wirklich ein anderes Geschäft, als Heizkessel zu verkaufen. Es ist ein Projektgeschäft mit ganz anderen Anforderungen. Ich bin überzeugt, so wie wir heute mit unserem Leistungsangebot und den Services als wichtige Komponente dastehen, werden wir erfolgreich sein.

In Ihrer Firma wird grossen Wert auf Innovation gelegt. Was kann der Kunde noch erwarten, auch im Zusammenhang mit der Energiewende?
Was ich als einen Trend erkenne, sind die smarten Systeme. Intelligente Systeme, die in Abhängigkeit von Wetter, Energiepreisen, individuellen Wünschen sehr ressourcenschonend reagieren. Dabei sind verschiedene Arten von Wärmeerzeuger in der Lage, miteinander zu kommunizieren.
Die Steuerungs- und Regelungstechnik wird an Bedeutung gewinnen. Ich denke, dass es für uns als Hersteller wichtig ist, Systeme anzubieten, welche die Anforderungen an den Installateur im Rahmen halten. Der Installateur muss sich nicht zu einem Elektroniker entwickeln. Unser Anspruch ist, dass die Installation beim Kunden sehr einfach sein muss. 


*Interview Monika Schläppi 
**Quelle Haustech 5/2016 

 
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