Saubere Raumluft zu Gunsten der Gesundheit

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Wir verbringen mehr als 80 % unserer Zeit in Innenräumen und holen täglich 15 000- bis 20 000-mal Luft. Aber wussten Sie, dass die Luft im Haus, im Büro und in der Schule Ihrer Kinder bis zu 100-mal stärker verunreinigt sein kann als draussen? 

Die Luftqualität in unserem Zuhause, im Büro und in der Schule hat einen grossen Einfluss auf unsere Gesundheit. Bei nicht ausreichender Lüftung setzen sich schädliche Substanzen, wie die Exkremente von Staubmilben, in der Lunge ab. 

Gebäude heute und in der Vergangenheit

"Dadurch, dass Häuser seit zwei Jahrzehnten immer luftdichter gebaut werden, können sich Feuchtigkeit und Staub sehr viel leichter ausbreiten", sagt Professor Dr. Douglas Dockery von der Harvard University.1

In der Vergangenheit sorgten schlechte Isolierung und Abdichtung der Häuser für eine ausreichende natürliche Lüftung. Spalten zwischen Fussbodendielen, dünne Einfachverglasungen der Fenster und einfache Bautechniken trugen ihren Teil zur ständigen Frischluftzufuhr bei. In modernen Gebäuden wird die Wärmeisolierung immer effektiver. Einerseits können damit bedeutende Energieeinsparungen erzielt werden. Andererseits verhindert eine gute Isolierung den natürlichen Luftaustausch, der einst durch die atmungsaktive Gebäudehülle und die Fenster älterer Gebäude erfolgte.

Gesundheit: unser wertvollster Schatz

Ein erwachsener Mann nimmt täglich ca. 22 000 Atemzüge. Dadurch nimmt er 15 000-20 000 Liter Luft auf. Mit jedem Atemzug inhalieren wir zwischen 40 000 und 75 000 Staubpartikel. Ein Gramm Staub enthält ca. 700 Mio. verschiedene Moleküle, die eine Gefahr für Ihre Gesundheit darstellen können. Das betrifft auch unsere Kinder. Wenn wir sie vor Allergien oder Asthma schützen wollen, müssen wir in unseren vier Wänden für gute Raumluft sorgen.

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Kleinste Partikel und Keime in der Atemluft in Ihrem Zuhause können Allergiesymptome auslösen und andere Beschwerden wie Kopfschmerzen verursachen. Wenn Ihre Kinder an Allergien oder Asthma leiden, ist eine ausreichende Lüftung unabdingbar. 

Reine Lüftung kann zu Kondensation, zu hoher Feuchtigkeit und hohen CO2-Werten in Ihrer Wohnung führen. Was heisst das?

In der Luft sammeln sich viele Schadstoffe an – vor allem von uns ausgeatmetes Kohlendioxid, Staub, Milben und sogar Schimmelsporen. Wenn sich Raucher im Haushalt befinden, können die in den Möbeln abgelagerten giftigen Substanzen jederzeit freigesetzt werden.

Hausstaubmilben: 

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Die von Menschen ausgeatmete Luft sowie das Schwitzen sorgen für einen Anstieg der Luftfeuchtigkeit. Wasserdampf setzt sich auf kalten Oberflächen ab, d. h. an Fenstern und in den Ecken der Räume. Feuchte Oberflächen sind Nährboden für Staubmilben, die eine Ursache für Allergien sein können. Schimmelsporen befallen Lebensmittel und greifen die Wände an.

Ein längerer Aufenthalt in schlecht belüfteten Räumen kann sehr schädlich sein. So können Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Unaufmerksamkeit, Schwäche, Übelkeit und allgemeine Müdigkeit bis hin zu Depressionen entstehen. Gelegentlich reagiert der Körper auch mit Reizungen der Augen sowie der Atemwege oder gar mit Herzrhythmusstörungen. Nicht zu unterschätzen ist dabei auch die Tatsache, dass Schimmel krebserregend sein kann.

Die Lüftung sollte deshalb auch Feuchtigkeit, die durch Atmen, Bügeln, Kochen oder Wäschetrocknen entsteht, und Gerüche, die in geschlossenen Wohnräumen immer vorhanden sind, aus Wohnräumen befördern.

Wie viel frische Luft brauchen wir?

Als Faustregel gilt, dass die Luft in Wohnräumen stündlich ausgetauscht werden sollte: entweder die dem Raumvolumen entsprechende Luftmenge oder 30 m3 Luft für jede Person im Raum (im Zweifelsfall ist die grössere der beiden Zahlen zugrunde zu legen).

Beispiel: Ein Wohnraum mit einer Fläche von 20 m2 benötigt 50 m3 Luft pro Stunde. Wenn es sich jedoch um ein Schlafzimmer für zwei Personen handelt, sind 60 m3/h erforderlich.

Ein wenig anders sieht es mit der Frischluft für die Versorgung von Nutzräumen wie Küche und Bad aus. Diese müssen während der Nutzung intensiv gelüftet werden. Und ja, in einem Badezimmer werden mindestens 50 m3/h benötigt. In einer Küche mit Elektroherd müssen 50 m3/h ausgetauscht werden und in einer Küche mit Gasherd 70 m3/h.

Für Wohnzimmer mit Kaminofen, Heizräume, Wasch- und Trockenräume gelten andere Anforderungen, die mit dem Planer abgesprochen werden müssen.

Es gilt herauszufinden, ob die Lüftung in der Lage ist, die Feuchtigkeit der Raumluft im Winter zu regulieren. Wenn sie sich auf maximal 50-60 % beläuft, funktioniert die Lüftung richtig.

Schulen und Lernfähigkeit

Häufig werden Klassenzimmer nicht ausreichend gelüftet und bieten nicht die Luftqualität, die Schülerinnen und Schüler benötigen. In Klassenzimmern ist die Schülerzahl pro Quadratmeter typischerweise relativ hoch, was häufig zu einem hohen CO2-Gehalt und schlechter Luftqualität führt.

Schülerinnen und Schüler leiden deshalb häufig an Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und ungewöhnlicher Müdigkeit. Wenn die Räume vorwiegend durch offene Fenster gelüftet werden, können durch Zugluft weitere Probleme entstehen.

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Studien der Danish Technological University belegen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Luftqualität und Lufttemperatur sowie der Leistung von Schülerinnen und Schülern. Tests an Schulen in Dänemark zeigen, dass die Raumtemperatur durch den Einbau einer mechanischen Lüftung von ca. 25° auf 20° C gesenkt werden kann, wodurch sich die Leistung der Schülerinnen und Schüler um bis zu 10 % verbessert.


In einer anderen Studie von Dr. Richard Shaughnessy von der University of Tulsa heisst es, dass die Leistung von Schülerinnen und Schülern im Klassenzimmer vorhergesagt werden kann. Er erkannte den Zusammenhang zwischen kalter, frischer Luft und besseren Prüfungsergebnissen.

"Durch bessere Lüftung, mehr frische Luft und Senken der Raumtemperatur im Klassenzimmer kann der Erfolg der Schülerinnen und Schüler bedeutend gesteigert werden", so Shaughnessy.2

Schadet die Qualität der Büroluft Ihrer Produktivität?

Eine weitere Harvard-Studie ergab, dass das Innenraumklima bedeutenden Einfluss auf die Arbeit hat. Die Teilnehmer wurden dabei bei einfachen Aufgaben bis hin zum Verhalten in Krisensituationen getestet. Bei nicht ausreichender Frischluftzufuhr nimmt unsere Aufmerksamkeit, Kreativität und Produktivität bedeutend ab.

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Wie sieht die Lösung aus?

Ideal ist ein intelligentes Lüftungssystem, das ohne Öffnen und Schliessen von Fenstern auskommt und unabhängig von Jahreszeit und Aussentemperatur für stets gute Raumluftqualität sorgt.

Empfohlen wird die Belüftungsanlage HomeVent® mit Wärme- und Feuchterückgewinnung aus der Abluft – etwas, mit dem nur sehr wenige herkömmliche Anlagen aufwarten können. 

HomeVent® Komfortlüftung

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Ein Insektenfilter entfernt grössere Partikel aus der angesaugten Frischluft. Ein zusätzlicher leistungsstarker Feinfilter befreit die Luft von Pollen, Schadstoffen, Feinstaub und Pilzsporen. Nur sauber Luft gelangt in die Innenräume. Stickige Raumluft, unerwünschte Schadstoffe und Gerüche werden mit der Abluft aus dem Gebäude geleitet. Da die Fenster zum Öffnen nicht mehr geöffnet zu werden brauchen, bleibt Lärm ebenfalls draussen.

Einsparen von Investitionskosten

Die Technologie der Wärme- und Feuchterückgewinnung macht HomeVent® äusserst wirtschaftlich.

Im Vergleich erreichen gute herkömmliche Systeme einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu ca. 90 %. HomeVent® hingegen erreicht mit dem patentierten Betriebskonzept bis zu 130 %. Das Ergebnis ist ein angenehmes Raumklima.

Eine HomeVent®-Anlage verbessert die Energiebilanz Ihres Gebäudes bedeutend. Es spart weit mehr Energie ein als es für den Betrieb benötigt. Über das Bediengerät lässt sich die Luftmenge stufenlos einstellen. Zwei sparsame EC-Ventilatoren saugen vollautomatisch die von Pollen und Staub befreite, frische Luft in entsprechender Menge von aussen an und transportieren die verbrauchte Luft aus den Räumen ins Freie.

Autor
Patrik Woerz
Segment Manager Domestic Ventilation
 
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