Wie können Hotels und Spitäler ihre Strom- und Heizkosten reduzieren?

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Hotels, Spitäler und Pflegeheime verbrauchen sehr viel Energie. Steuerungsprogramme sollen das in den Griff bekommen, und Energieeffizienz steht bei Investitionsentscheiden an erster Stelle. Das Energiesparen, das sich auf Ökobilanz und Erfolgsrechnung auswirkt, beginnt allerdings schon früher:

  • Verwenden Sie ausschliesslich Geräte hoher Energieeffizienz-Klassen.
  • Installieren Sie Sonnenkollektoren, die Energie zum Erwärmen des Wassers liefern.
  • Überprüfen Sie die Gebäudeisolation.

Steht hingegen die Erneuerung der Heizanlage an, oder ist eine höhere Heizleistung gefordert, so lohnt es sich, die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und damit die Option eines Blockheizkraftwerks (BHKW) zu prüfen. 

Kraft-Wärme-Kopplung – was ist das? 

Durch die Kopplung im Blockheizkraftwerk entsteht sowohl Strom als auch Wärme: Die Abwärme, die beim Erzeugen von eigenem Strom anfällt, dient an Ort und Stelle und ohne Verlust zum Heizen und zum Erwärmen von Wasser.
Die Primärenergie wird somit mehrfach genutzt. Die Energieeffizienz bzw. der Gesamtwirkungsgrad steigt – in vielen Fällen sogar über 100%.
Ein Blockheizkraftwerk kann deshalb – im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizlösung ohne eigene Stromerzeugung – 50% Primärenergie und mehr einsparen. Das senkt auch die CO2-Emissionen. 

Und wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk? 

Ein Motor zum Beispiel oder eine Gasturbine treibt einen Generator an. Dieser stellt elektrischen Strom her. Die Abwärme aus dem Motorblock oder der Gasturbine wird auf Kühlwasser oder Öl übertragen, um dann über einen Wärmetauscher das Heiz- und Brauchwasser zu erwärmen. Auch Dampf für Prozesswärme kann so erzeugt werden.

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Funktionsprinzip der Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken zur doppelten Nutzung von Primärenergie: Ein Motor treibt einen Generator an, die Abwärme wird als Heizwärme genutzt.

Das sind die Hauptkomponenten einer BHKW-Anlage:

  • Otto-Motor oder Gasturbine
  • Generator zur Stromerzeugung
  • Wärmetauscher zur Rückgewinnung der Wärmeenergie
  • elektrische Schalt-und Steuereinrichtungen für die Stromverteilung
  • hydraulische Einrichtungen für die Wärmeverteilung

Die individuell beste Lösung finden, …

Hoval bietet standardisierte Gesamtlösungen, die praktisch jedes Bedürfnis und jede mögliche Anwendung abdecken. Die Leistungspalette reicht dabei von 20-520 kW.
Das kompakte Erdgas-BHKW PowerBloc EG (20) als kleinstes Standardmodell erbringt eine elektrische Leistung von bis zu 20 kW und eine thermische Leistung von bis zu 43 kW. Sein Gesamtwirkungsgrad beträgt 103,2%. Mittelgrosse Gebäude wie Hotels und Schulen, aber auch Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbe- und Industriebauten sind mit dem PowerBloc EG (20) bestens bedient.
Die Leistungspalette von Hoval reicht bis 530 kW: Das BHKW PowerBloc (520) zum Beispiel bringt es auf maximal 520 kW elektrische Leistung und auf maximal 687 KW thermische Leistung. Er kann mit Erdgas oder Biogas betrieben werden und ist vor allem für grosse Objekte konzipiert.

… die sich auch finanziell rechnet

Hoval berät Investoren und Planer und stellt dazu gerne Know-how und Erfahrung zur Verfügung. Im Vordergrund stehen dabei stets der ökonomische und der ökologische Mehrwert für den Kunden.

 

Die Betrachtung geht über die eigentlichen Investitionskosten hinaus und bezieht auch die Betriebskosten ein, sodass die „Total Costs of Ownership“ transparent werden. Die Hoval Fachleute benützen dazu auch die unternehmenseigene Systemberatungs-Software SystemCalculator, um aus den Zahlen die individuell richtige Lösung abzuleiten.
Einzelne Länder wie etwa Deutschland unterstützen die Installation von Blockheizkraftwerken mit Fördergeldern. 

Hoval bleibt dran, bis alles geplant, umgesetzt und in Betrieb ist: Lesen Sie hier, wie das Wellness-Hotel Panorama Royal im österreichischen Bad Häring zu seinem Blockheizkraftwerk kam.

Autor
Hoval Poland
 
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